Ein Loch graben, das groß genug ist, daß die Wurzeln der Rose darin frei stehen.
Sie sollen im Loch strahlenförmig im Kreis verteilt werden
Das geht NICHT bei Containerrosen - die stellt man mit komplettem Ballen ins Loch.
Der Veredelungsknoten ist mindestens 5 cm unter die Erdoberfläche zu bringen.
Das vorbereitete Erdgemisch wird zur Hälfte hineingeschüttet.
Die Pflanzenwurzeln einschütteln, einschlämmen, mehr Erde einschütten, einschlämmen.
Restliche Erde um die Pflanze herum zu jeder Jahreszeit hoch aufhäufeln.
Bei lockerem Boden nicht festtreten!


Die feuchte Erde, mit der Sie anhäufeln, schützt die junge Pflanze vor Austrocknung.

Vor dem Pflanzen einer STAMMROSE wird ein Stützpfahl in die Pflanzgrube eingeschlagen.
Die Zapfenschnittstelle über dem Wurzelhals bleibt über der Erdoberfläche.
Die Stammrose wird NICHT angehäufelt!
Den Stamm mit breitem Material am Pfahl nicht zu stramm anbinden.

Wie geht es weiter?
 Passe Dich dem Schritte der Natur an!
Ihr Geheimnis heißt: GEDULD.

... jetzt wird’s ernst ...

ZURUECK_NACH_OBEN

Zur Anwachs- und Entwicklungsgarantie gehört gründliche Bodenvorbereitung
der Beete oder Rosenflächen. Das gilt auch für Einzelrosen und Rosengruppen

Dazu verrate ich Ihnen erstmal meinen
Bewässerungs-Trick.
Ich ziehe ca. 40 cm tiefe Gräben, in denen ich Drainagerohre (Plastik, gelb,
mit tausenden von kleinen Löchern rundherum, umhüllt / bezogen mit einem Vliesschlauch)
auslege. Die müssen rundherum mir Erde festgestampft werden. Einlässe zur Wassereinleitung (Regenwasser) werden nach Bedarf eingefügt.
Bei Einzelpflanzungen genügt, daß ein ca. 30-40 cm langes Stück Drainagerohr 
m i t-eingepflanzt wird. Näheres siehe Seite Bewässerung.


Dann kommt die tiefgründige Bodenlockerung durch Umgraben bis zu einer
Tiefe von 2 bis 3 Spatenstichen. Das verhindert Nässestau bzw. verhilft es ihren
Rosen zur Selbstversorgung bei Trockenheit.
Schon dabei können (je nach Beschaffenheit des Bodens der Pflanzstelle)
Bodenhilfsstoffe wie Kompost und Sand oder Bentonit eingearbeitet werden.
Der Kompost verhilft zu gesunder Bodengare.
Die Bodengare ist für die Gesundheit Ihrer Rosen mitverantwortlich. Sand und
Kompost lockern feste, lehmige Böden auf. Bentonit liefert die Tonminerale, die
bei Sandböden Wasser und Nähstoffe halten, Düngerauswaschungen verhindern.
Die Auffüllerde bei der Pflanzung von Einzelrosen z.B.
kann bis zu 30 Prozent aus gutem (eigenem) Gartenkompost bestehen.

Für Einzelrosen z.B. fülle ich einen 10l-Eimer zur Hälfte
mit eigenem (nicht dem gekauften!) Kompost und mische zwei große Hände voll
Bentonit darunter. Das Ganze wird mit der Erde aus dem Pflanzloch vermischt.
Mit dem Rest der feuchten Aushub-Erde wird die Rose möglichst hoch angehäufelt
Pflanz-Zeiten.
Wurzelnackte Rosen von Oktober bis März einschl. IMMER anhäufeln, auch im Frühjahr!!
Mit Wurzelballen bzw. Container-Rosen (siehe Rosenplanung): Das ganze Jahr über.

Alle Rosen nicht bei glühender Hitze und nicht bei anhaltendem Frost pflanzen!
Per Post gelieferte Rosenpflanzen waren bisher immer so feucht und frisch, daß
das ‘Anbaden’ nicht nötig war. In den Begleitheften, die bei Lieferungen von guten Züchtern / Vermehrern beiliegen, wird es vorsichtshalber empfohlen - aber - entscheiden Sie selbst!

Ansonsten gilt für Nacktrosen, daß vor dem Einpflanzen die Zweige
bis zum obersten gesunden Augen abgeschnitten und die Wurzeln um
die Teile eingekürzt werden, die beschädigt oder zu sperrig sind (siehe ‘Rosenschnitt’)

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 ... und so wird gepflanzt ...